iSFP-Workflow digitalisieren: So geht's
Der individuelle Sanierungsfahrplan (iSFP) ist das zentrale Beratungsinstrument für die energetische Gebäudesanierung in Deutschland. Doch der Weg vom Erstgespräch bis zum fertigen Fahrplan ist oft von Medienbrüchen, manuellen Übertragungen und Excel-Tabellen geprägt.
Die typischen Herausforderungen
- Datenerfassung vor Ort — Notizen auf Papier, Fotos ohne Zuordnung, fehlende U-Werte
- Variantenplanung — Kopieren und Anpassen in verschiedenen Tools
- Fördermittelprüfung — manuelle Recherche der aktuellen Konditionen
- Berichtserstellung — Formatierung, Konsistenzprüfung, Versionierung
Der digitale Ansatz
Ein durchgängiger digitaler Workflow verbindet alle Schritte:
Schritt 1: Strukturierte Gebäudeerfassung
Statt loser Notizen erfassen Sie Bauteile, U-Werte und Anlagentechnik in einer strukturierten Oberfläche. Jedes Bauteil ist einem Gebäudeteil zugeordnet — Außenwand, Dach, Kellerdecke, Fenster.
Schritt 2: Varianten auf Knopfdruck
Legen Sie beliebig viele Sanierungsvarianten an. Jede Variante enthält konkrete Maßnahmen mit Kostenschätzungen. Der direkte Vergleich zeigt Einsparpotenziale und Amortisationszeiten.
Schritt 3: Automatischer Fördercheck
Auf Basis der geplanten Maßnahmen prüft das System automatisch die Förderfähigkeit nach BEG EM, BEG WG und weiteren Programmen. Änderungen an den Maßnahmen aktualisieren den Fördercheck in Echtzeit.
Schritt 4: Bericht generieren
Alle Daten fließen in einen iSFP-konformen Bericht — konsistent, vollständig und exportbereit.
Fazit
Die Digitalisierung des iSFP-Workflows spart nicht nur Zeit, sondern reduziert Fehlerquellen und sorgt für konsistente, nachvollziehbare Beratungsergebnisse. Mit Saniernavigator bringen wir genau diesen Ansatz in die Praxis.